Usability = User Interface + User Experience?

Die Usability betrachtet die grafische Benutzeroberfläche, das User Interface (UI). Also das, was der Benutzer auf seinem Bildschirm sieht. Die User Experience (UX) geht noch viel weiter. Im Fokus steht immer der Anwender und zu berücksichtigen sind alle Aspekte vor, während und nach der Nutzung einer digitalen Anwendung. Die wichtigsten Teilaspekte einer guten User Experience sind:

  • Nützlichkeit: Wenn die Anwendung keinen Mehrwert für die Benutzer hat, werden sie nicht wiederkommen. Ganz egal wie hübsch die Gestaltung ist.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die Anwendung muss einfach und intuitiv zu bedienen sein.
  • Attraktivität: Wenn der Gesamteindruck stimmig ist, kann gutes Design die Benutzer positiv beeinflussen.
  • Wahrnehmung: Der Gesamteindruck ist für die Benutzer entscheidend. Ist der Gesamteindruck nicht stimmig und gut, wird das Nutzungserlebnis bei den Anwendern keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Warum ist eine gute UX entscheidend für den Erfolg einer Plattform?

Im Großen und Ganzen geht es bei der Anwendungs-Entwicklung immer darum, den Anwendern die Möglichkeit zu bieten, ohne jegliche Mühen von einem Punkt zum anderen und schnell zum Ziel zu gelangen. User Interface und User Experience sollten gleichermaßen berücksichtigt werden, da eine gute UI nicht zwangsläufig zu einer guten UX führt und andersrum. So kann eine Plattform fantastisch aussehen, aber schwer zu bedienen sein – oder auch optisch wenig ansprechend sein, trotzdem eine leichte intuitive Handhabung aufweisen. 

UX muss von Anfang an berücksichtigt werden

Insbesondere in der agilen Softwareentwicklung, so wie wir sie bei Werkdigital praktizieren, werden sowohl UX- als auch UI-Designer als feste Rollen im Projekt vorgesehen. Sie begleiten den gesamten Entwicklungsprozess. Neue Anforderungen oder User Stories müssen genauso designed werden wie Änderungen in bestehenden Anforderungen.